vom Fitnesstrainer in die Medienbranche

Warum ich mit 28 Jahren unbedingt etwas komplett Neues lernen wollte

Ausgebildeter Trainer, Lehrlingsausbilder, geringfügig selbstständiger Gesundheitscoach und Filialleiter im Fitnessstudio – warum war ich noch immer nicht zufrieden!? Warum der Wechsel in eine komplett fremde Branche ohne Erfahrungen? Kann das gut ausgehen oder doch zu viel Risiko?

Meine Situation

Ich bin 28 Jahre alt und arbeite seit ca. 5,5 Jahren als Trainer in einem Fitnessstudio. Nachdem ich die Handelsschule abgeschlossen hatte, war ich zuerst Angestellter im Kundenservice eines Paketlieferanten. Doch die Arbeit forderte mich zu wenig, das war auf Dauer nichts für mich, daher wechselte ich als begeisterter Freizeitsportler in die Fitnessbranche.

Eine berufsbegleitende Diplomausbildung zum Fitness- und Gesundheitstrainer ermöglichte mir den Einstieg in meine Trainerkarriere.

Neben dem Ausbilden der Lehrlinge war meine Hauptaufgabe das Erstellen von individuellen Trainingsplänen für unsere Kunden. Um diese Aufgabe möglichst perfekt zu bewältigen, habe ich in den letzten Jahren viel Geld und Zeit investiert und zahlreiche qualifizierte Ausbildungen abgeschlossen. Aufgrund der Fortschritte und Ergebnisse meiner Kunden weiß ich, dass ich meinen Job sehr gut mache und sich der Aufwand gelohnt hat. So gut, dass ich nebenbei mein eigenes kleines Gewerbe als Gesundheitscoach angemeldet habe.

Doch im vergangenen Jahr hat sich der Arbeitsalltag im Fitnessstudio in eine Richtung entwickelt, in der ich mich nur mehr bedingt wohl gefühlt habe.

 

Jetzt, wo alles gut läuft, nochmal etwas Neues beginnen?

Mein Interesse an kreativer Arbeit, Medien und Kommunikation bestand schon immer. Mir gefällt nicht nur Werbung jeglicher Art, ich wollte auch wissen, was alles getan werden muss, bis ein Clip, Plakat oder Social Media Post fertig ist.

Nach etwas Recherche im Internet war ich mir sicher, dass eine Ausbildung in der Medienbranche genau das Richtige für mich ist. Ich zog neben berufsbegleiteten Ausbildungen auch eine Lehre in Betracht und besuchte die i-Messe in Dornbirn. Dort waren alle möglichen Berufsbranchen vertreten und stellten ihre Ausbildungsbereiche und Berufe vor.

Ich bin mehr oder weniger geradewegs zum Medienstand gesteuert, wo ich ein interessantes und informatives Gespräch mit Hannes Maier (Lehrling Medienfachmann bei anstellungsache) führte. Leider gibt es in Vorarlberg sehr wenige Ausbildungsbetriebe und daher ist es schwierig eine Lehrstelle in diesem Bereich zu finden. Ich nutzte noch am Medienstand die Möglichkeit ein initiatives Bewerbungsvideo aufzunehmen. Und das zahlte sich aus: Ich wurde kurz darauf zur Lehrlings-Challenge bei anstellungssache eingeladen.

 

Die Challenge – Jetzt kann ich mich beweisen.

Aufgrund des großen Ansturms und Interesses bei der iMesse entschloss sich anstellungssache eine zweitägige Lehrlings-Challenge zu veranstalten. Bei dieser Reise durch die Welt der Medien bekamen wir einen Einblick in die verschiedenen Berufe und erlebten Medien im beruflichen Kontext komplett neu.

Ich konnte an diesen beiden Tagen auch richtig viel mitnehmen. Für mich war klar: Ich MUSS einen Job in dieser Branche finden und wenn möglich eine Lehrstelle. Klar haben manche meiner Freunde und Bekannten mich belächelt, weil ich mit meinen 28 Jahren eine Lehre beginnen möchte. Dies ist für mich aber die sinnvollste Variante, da man eine gute Mischung von Theorie und Praxis hat und im Arbeitsalltag integriert ist. Für mich persönlich spielt nur eine Rolle wohin ich möchte und welcher der beste und effektivste Weg dahin ist!

Zum Glück habe ich bei den zwei Tagen einen bleibenden Eindruck hinterlassen, denn sonst wäre ich nicht hier (bei meinem Praktikum) und würde diesen Blog verfassen. Wie es weiter geht weiß ich noch nicht, aber ich bin mir sicher, dass ich in dieser Branche perfekt aufgehoben bin!

 

 

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